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Politische Bildung und Erinnerungskultur

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Dieser Titel steht auch auf dem Programm einer Bildungsveranstaltung der besonderen Art:

Das Diplomatenkolleg richtet sich an junge, in Deutschland akkreditierte Diplomatinnen und Diplomaten aus Europa, dem Südkaukasus und Zentralasien. Das Programm wird von der Internationalen Diplomatenausbildung der Akademie Auswärtiger Dienst im Auswärtigen Amt in Zusammenarbeit mit der Robert Bosch Stiftung und mit Unterstützung der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik durchgeführt.

Dazu steuere ich eine Präsentation zum Thema “Erinnerungskultur 2.0″ bei. Gerade um den 70. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz sind dazu auch neue Online-Angebote zu verzeichnen. Von historischen Echtzeitformaten war hier bereits die Rede, nun startete zum Beispiel ein mehrmonatiges, vom Historiker-Kollektiv digital past verantwortetes Projekt, zu dem auch das Begleitbuch “Als der Krieg nach Hause kam: Heute vor 70 Jahren: Chronik des Kriegsendes in Deutschland” gehört. Bei den Netzpiloten habe ich dieses Vorhaben crossmedialer Geschichtsschreibung bereits vorgestellt. Nun folgt am 13. Februar bei Reddit noch eine digitale Sprechstunde im Format “Ask me Anything”:

Wandel der Erinnerungskultur: Zwei Mind Maps

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Zum Jahresende standen noch einmal zwei Veranstaltungen zum Thema “Erinnerungskultur” auf meinem Programm. Vom 5. bis 6. Dezember fand in Duisburg-Marxloh das Zukunftslabor “Multiple Memories – Erinnerungskulturen der Migration” statt. Veranstalter war die „Zukunftsakademie NRW – Interkultur, kulturelle Bildung und Zukunft von Stadtgesellschaft“, ein Gemeinschaftsprojekt des Landes Nordrhein-Westfalen, der Stiftung Mercator, der Stadt Bochum und des Schauspielhauses Bochum. Dort lieferte ich in einem Panel einen Beitrag zur “Erinnerungskultur 2.0″, aus dem folgende Mind Map zu verschiedenen Formaten stammt.

Am 8. Dezember war ich dann beim Workshop “Der Nationalsozialismus: Forschung und Vermittlung im 21. Jahrhundert” zu Gast, den die Akademie für Politische Bildung Tutzing in Kooperation mit der Landeszentrale für politische Bildungsarbeit veranstaltete. Dort lieferte ich einen Impuls unter der Überschrift “Erinnerungskultur und Geschichtsbilder”. Auch dafür hatte ich eine Mind Map im Gepäck, die Aspekte eines historischen Wandels adressiert:

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Online-Formate zur Erinnerung an den Mauerfall

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Zum 25. Jahrestag des Falls der Berliner Mauer wurden auch online diverse Formate kommemorativer Kommunikation fabriziert. Exzeptionell erscheint mir dabei die Kombination des Crowdsourcings von individuellen Erinnerungen an das Ereignis mittels sozialer Medien mit dem Erreichen eines Spielziels. Diese Variante verfolgte das ZDF mit der sogenannten “#Mauerspecht-Challenge” (siehe Screenshot vom 10.11.2014, 10.35 Uhr). Über diesen sowie weniger spielerische Ansätze wie historische Echtzeit-Formate gebe ich bei den Netzpiloten einen Überblick: “#Mauerfall: Geschichte digital (nach-)erzählen“. Übrigens veröffentliche ich in diesem Online-Magazin seit letztem Monat regelmäßig Beiträge. In meinem Sound-Blog habe ich noch die digitale Klanginstallation vorgestellt, die die Audio-Plattform SoundCloud zur Erinnerung an die Todesopfer der Berliner Mauer beigesteuert hat.Mauerspecht Challenge ZDF


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Politische Kommunikation im Internet

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Nach längerer Abstinenz unternehme ich dieser Tage einen Ausflug in akademische Gefilde. Anlass ist ein Lehrauftrag im postgradualen Universitätslehrgang „Politische Kommunikation“ an der Donau-Universität Krems. Da es sich dabei um eine berufsbegleitende Weiterbildung handelt, freue ich mich auf einen interessanten Teilnehmerkreis aus Politik und Medien, mit dem ich das Thema “Neue Formen der politischen Kommunikation durch das Internet” behandle. Auf der Agenda steht, was mich in den letzten Jahren auch in Texten, Vorträgen und Workshops unter anderem beschäftigt hat:

Die Diskussion um neue Formen politischer Kommunikation durch das Internet steht in demokratischen Gesellschaften im Kontext eines übergreifenden digitalen Strukturwandels der Öffentlichkeit sowie einer Legitimationskrise der Parteiendemokratie. Vor diesem Hintergrund wird zunächst die öffentlichkeits- und demokratietheoretische Dimension des diagnostizierten Wandels durch kommunikationstechnologische Innovationen diskutiert. Im Anschluss daran wird an Hand einschlägiger Formate der politischen Partizipation durch Online-Kommunikation untersucht, ob auch eine Entwicklung von der Zuschauerdemokratie zu einer Liquid Democracy zu konstatieren ist. Im Fokus stehen dabei Probleme und Potenziale parlamentarischer respektive staatlicher Beteiligungsangebote wie E-Petitionen, Konsultationen und Bürgerhaushalte. Komplementär zu dieser prozess-bezogenen Perspektive wird die Transformation politischer Kommunikation am Beispiel zentraler Akteure der Mediendemokratie nachvollzogen: Mit welchen Veränderungen sind (Berufs-)Politiker in Online-Öffentlichkeiten konfrontiert? Was lässt sich von Obamas Wahlkampfkommunikation lernen? Was sind die Risiken und Chancen einer entgrenzten Twitterpolitik? Welche innovativen Instrumente insbesondere der Binnenkommunikation hat die Piratenpartei hervorgebracht? Und konstituieren Whistleblower und Medienaktivisten wie WikiLeaks eine fünfte Gewalt?

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WM 2014: Online-Dossier & Presseschau

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Filed under Allgemein

Nachdem ich mit dem Format “Storify” bereits mehrfach experimentiert habe, folgt zur Fußball-Weltmeisterschaft ein größeres Vorhaben, nämlich eine “Presse- und Social-Media-Schau”, die bei der Bundeszentrale für politische Bildung (BpB) erscheint. Diese Projekt leite ich für den Kooperationspartner “indirekter-freistoss.de“. Darüber hinaus habe ich als freier Redakteur auch am Online-Dossier der BpB zur WM mitgearbeitet.

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Besuch in Bulgarien: Blogosphäre und Betahaus

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In diesen Tagen war ich auf Einladung des Goethe-Instituts in Sofia zu einem Treffen mit bulgarischen Bloggern. Dabei wurden u.a. Gemeinsamkeiten und Unterschiede bezüglich der jeweiligen “Blogosphäre” diskutiert. Bereits bei der Vorbereitung wurde deutlich, dass das Thema in Deutschland aus gesellschaftspolitischer Perspektive eher eine nachgeordnete Rolle spielt. So war es z.B. schwierig dazu einen entsprechenden aktuellen Überblick zu finden. Dieses Defizit wurde kurz nach dem Termin durch die an der Forschungsstelle für Medienwirtschaft und Kommunikationsforschung der Universität Hohenheim erstellte Studie “Blogger 2014. Das Selbstverständnis von Themenbloggern und ihr Verhältnis zum Journalismus” (PDF) verringert. Sie bestätigt auch die Annahme, dass Blogs zum Thema “Politik” in Deutschland eine Randerscheinung darstellen. Dies hängt sicherlich mit der Existenz einer – zumindest bezogen auf die Bundesebene – pluralen Medienöffentlichkeit zusammen, in der bereits ein breites Spektrum an Inhalten und Meinungsäußerungen präsent ist.

Die Lage in Bulgarien stellt sich in dieser Hinsicht ganz anders dar, auch wenn sich dort online noch keine ausgeprägte Gegenöffentlichkeit konstituiert hat. Besonders interessant fand ich den Hinweis auf das Watchblog-Format politikat.net, das die Erfüllung von Politiker-Versprechen überprüft. Im informellen Teil begleitete mich der dafür mitverantwortliche Blogger Konstantin Pavlov in den Coworking SpaceBetahaus“. Wie unschwer zu erkennen ist, hat diese Einrichtung Berliner Wurzeln. Und sie prosperiert nicht zuletzt unter der Bedingung des Outsourcing von Programmierungs-Leistungen. Ansonsten zeichneten die Beteiligten aber das düstere Bild eines durch Korruption, Oligarchen und russische Hegemonie geprägten Landes. Betahaus Sofia

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Datenschutz & Europawahl 2014

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Filed under Netzpolitik

Spätestes seit dem NSA-Skandal sowie immer neuen Sicherheitslücken ist der Datenschutz auf der politischen Agenda nach vorne gerückt. Eine Arena, in der betreffende Maßnahmen diskutiert werden, ist die EU. Dort wird bereits seit längerem über eine Reform der sogenannten Datenschutzgrundverordnung beraten. Für das Europawahlblog der Bundeszentrale für politische Bildung (BpB) habe ich dazu einen einführenden Beitrag verfasst: “Datenschutz im Europawahlkampf”.

Dieser Beitrag fungiert auch als Einstieg für einen Chat am 29. April, bei dem die Beauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit in Bremen, Dr. Imke Sommer, sowie der Redaktionsleiter von iRights.info, Matthias Spielkamp, Fragen zu diesem Thema beantworten. Als freier Online-Redakteur bin ich für politik-digital.de an der Konzeption und Umsetzung diverser aktueller Inhalte, insbesondere von Beiträgen zum Dossier der BpB zur Europawahl, beteiligt.

Hauptquartier der NSA, Foto des Konspirations-Künstlers Trevor Paglen

Hauptquartier der NSA, Foto des Konspirations-Künstlers Trevor Paglen

 

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Digitale Agenda: Netzpolitik im Bundestag

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Filed under Mediendemokratie

Nachdem ich mich mit den netzpolitischen Aspekten der Koalitionsverhandlungen im Bund beschäftigt habe, war ich auch an der weiteren Entwicklung interessiert. Die Diskussion über die Einrichtung eines entsprechenden Ausschusses habe ich wieder in einem Storify für politik-digital.de dokumentiert. Nun wurde die Einsetzung des Ausschusses “Digitale Agenda” interfraktionell beantragt und im Plenum des Bundestages diskutiert. Aus diesem Anlass habe ich unter dem Titel “Federführende Mitberatung” eine knappe, bilanzierende Einschätzung der bisherigen und möglichen zukünftigen Entwicklung formuliert. (Foto: Peter Tauber)

Update von 19.2.2014:

Zur konstituierenden Sitzung des Ausschusses lanciert politik-digital.de unter bundestag-digital.de ein Blog für Netzpolitik und Digitale Agenda, das die Arbeit des Ausschusses begleitet. Der erste Eintrag in diesem Watchblog ist mein Beitrag “Federführende Mitberatung”.

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Koalieren im Netz: Soundscape & Twittersphere

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Filed under Mediendemokratie, On the Campaign Trail

In meinem SoundBlog beschäftige ich mich mit Nutzung der Audio-Plattform SoundCloud und lege den Schwerpunkt auf den Bereich politischer Berichterstattung sowie die Anwendung durch politische Akteure. Daraus ist ein Beitrag für politik-digital.de entstanden, der aktuellen Beispiele aus der letzten Bundestagswahl sowie der Regierungsbildung im Bund und in Hessen thematisiert: Politische Audio-Offensive via SoundCloud.

In diesem Zusammenhang experimentiere ich zur Dokumentation der schwarz-grünen Koalitionsverhandlungen in Hessen auch mit dem Format einer kuratierten Twitter-Timeline:

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Zum Wandel von Öffentlichkeit durch Online-Medien

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Filed under Mediendemokratie, Publikationen, social media

Auf Einladung der Deutschen Botschaft in Ankara habe ich an dem vor dem Hintergrund von #OccupyGezi veranstalteten deutsch-türkischen Medienseminar zum Thema „Soziale Medien und soziale Bewegungen“ teilgenommen und das Panel zu “Chancen und Risiken des Citizen Journalism” moderiert. Hier meine Präsentation zur Einleitung der Sitzung.

Passend dazu ist gerade mein Beitrag “Demokratie 2.0? Medienaktivismus, Netzöffentlichkeit und politische Partizipation” in der Zeitschrift Außerschulische Bildung erschienen. Die Ausgabe widmet sich dem Thema “Jugendliche Protestbewegungen und demokratische Entwicklung” und ist ausschließlich gedruckt beim Arbeitskreis deutscher Bildungsstätten erhältlich.

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