Category Archives: Kultur: Theorie & Praxis

Loveparade als Protest?

Kommentare deaktiviert für Loveparade als Protest?
Filed under Kultur: Theorie & Praxis, Publikationen

Bei der Bundeszentrale für politische Bildung ist der folgende Sammelband erschienen:

Der Band verfolgt mit der Kombination einer Chronik von Protestereignissen sowie systematischen Beiträgen einen umfassenden Ansatz. Dies wird auch aus der Leseprobe ersichtlich, die das Inhaltsverzeichnis sowie die Einleitung des Herausgebers Martin Langebach enthält und auf der Bestellseite (Preis: 7,- € !) unter dem PDF-Icon heruntergeladen werden kann. Resultat der breiten Perspektivierung des Themas ist unter anderem, dass ich einen Eintrag zur Loveparade beisteuern durfte (ein Thema, mit dem ich mich seit meiner Dissertation zur Techno-Szene immer wieder beschäftigt habe). Darin spanne ich einen Bogen von der ersten Loveparade (so auch der Titel des Beitrags 1. Juli 1989: „Friede, Freude, Eierkuchen“) über den Wandel von der Bonner zur Berliner Republik (also vom Kurfürstendamm zum Brandenburger Tor) bis zum vorläufigen Ende des Formats durch Entzug der Demonstrationsgenehmigung und die Katastrophe von Duisburg. Fazit:

Das ursprüngliche Konzept, einen Umzug mit musikalischer Beschallung durch elektronische Musik im urbanen Raum als politische Demonstration durchzuführen, hat sich – etwa als „Nachttanzdemo“, die immer wieder in deutschen Kommunen durchgeführt wird – etabliert. In Anlehnung an eine politische Soziologie der Lebensstile ist in der Bewegungsforschung auch von „Protestainment“ oder „vergnügtem Protest“ (Betz 2016) die Rede. (…) Selbst eine der Love Parade ähnliche Veranstaltung in Berlin scheint nicht ausgeschlossen: Unter anderem dieses Ziel verfolgt eine 2019 unter dem Titel „Rave the Planet“ begründete Initiative um Dr. Motte.

Und der meint dazu:

Global Pop: Das Buch zur Weltmusik

Kommentare deaktiviert für Global Pop: Das Buch zur Weltmusik
Filed under Kultur: Theorie & Praxis, Publikationen

44 Beiträge von  32 Autorinnen und Autoren umfasst das kulturwissenschaftliche Kompendium, das ich gemeinsam mit Claus Leggewie herausgegeben habe. Im Mittelpunkt stehen dabei einerseits Konzeptionen (pop-)kultureller Globalisierung und andererseits eine exemplarisch verdichtete Beschreibung von Akteuren und Genres. Dabei wird die Zuschreibung “Weltmusik” kritisch reflektiert und inklusive aktueller Entwicklungen einer “Weltmusik 2.0” verstanden. Davon handeln auch meine beiden Beiträge, die sich mit „Sampling: Ästhetik der Zitate oder Piraterie“ (gemeinsam mit Georg Fischer vom Blog Jäger und Sampler) und dem Thema „Wa(h)re Weltmusik: Diskurse des Global Pop“ befassen. Hier geht es via Affiliate-Link zur Bestellung bei Amazon: Global Pop: Das Buch zur Weltmusik

Damit endet dann demnächst auch mein Engagement am Kulturwissenschaftlichen Institut Essen, das die Arbeit an diesem Projekt ermöglicht hat. Auf dem Programm steht nun erstmal die Erstellung einer Expertise zum Thema „Digitale Partizipation“. Ab Mitte des Jahres stehe ich dann für neue Kooperationen zur Verfügung und freue mich über Kontaktaufnahmen!

Das virtuelle Klassenzimmer?

Kommentare deaktiviert für Das virtuelle Klassenzimmer?
Filed under Erinnerungskultur, Kultur: Theorie & Praxis, Mediendemokratie

 

So sieht er aus, der Eingang zu einem virtuellen Klassenzimmer. Wer als registrierter Nutzer eintritt, dem erschließt die Anwendung IWitness Werkzeuge für die Bildungsarbeit mit Videos von Zeitzeugeninterviews. Die Möglichkeiten dieser Online-Plattform diskutiere ich in einem Beitrag für die „Werkstatt“. Dabei handelt es sich um ein Portal für digitale Bildung in der Praxis, ein neues Projekt der Bundeszentrale für politische Bildung.

In eigener Sache: Sound, Soccer & Science

Kommentare deaktiviert für In eigener Sache: Sound, Soccer & Science
Filed under Allgemein, Erinnerungskultur, Kultur: Theorie & Praxis, Mediendemokratie, On the Campaign Trail

Einige werden bereits bemerkt haben, dass ich ein neues Blog am Start habe, das SoundBlog, in dem es um folgendes geht:

„SoundCloud ist eine Plattform sowie ein soziales Netzwerk zur Verbreitung von Audio-Inhalten, vergleichbar YouTube für Videos. Ausgewählte Inhalte (Musik-Titel, Podcasts, eben: SOUND) will ich genauso vorstellen wie relevante Aspekte der Nutzung von SoundCloud.“

Aber ich experimentiere auch selbst mit diesem Format wie die Präsentation einer Aufnahme zum Anruf des Bundespräsidenten auf der Mailbox des Chefredakteurs der BILD-Zeitung zeigt. Wie es dazu kam, habe ich bei Storify dokumentiert.

Das Blog und die betreffenden Aktivitäten sind jedoch nur Ausdruck eines umfassenden Relaunch, denn ich bin nun freiberuflich unterwegs. Was ich Interessenten zu bieten habe, darüber gibt mein Portfolio hier (rechts oben) sowie mein Profil dort Auskunft. Das mag noch recht abstrakt klingen, aber im Laufe der nächsten Wochen werden konkrete Projekte zu verzeichnen sein. Wer Expertise zur Konzeption respektive Realisierung von Bildungs- und Online-Angeboten in den Bereichen Kultur-, Politik- sowie Wissensvermittlung sucht, liegt mit einer Kontaktaufnahme jedenfalls nicht falsch.

Als Journalist beteilige ich mich desweiteren an der renommierten Fußball-Presseschau indirekter freistoss. Beide Angebote verdienen und benötigen ein Publikum, dessen Unterstützung sich nicht auf die Ökonomie der Aufmerksamkeit beschränken muss (zur Refinanzierung ist z.B. die Nutzung der Affiliate-Links für den Amazon-Einkauf hilfreich). Ach ja, Politikwissenschaftler bleibe ich und beschäftige mich weiterhin mit den Themen, die hier im Blog eine Rolle spielen, also vor allem mit Erinnerungskultur und politischer Kommunikation aus der Perspektive digitaler Medien.