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Von Crowdsourced Memory zu Mobile Memory

Filed under Erinnerungskultur, social media

Nachdem die Bundeszentrale für politische Bildung zum 50. Jahrestags des Baus der Berliner Mauer eine iPhone-App mit geosensitiven Inhalten vorgelegt hat, ist jetzt eine Smartphone-App erschienen, die für interessierte Nutzer eine Kombination von digitalisierten historischen Inhalten und geografischen Daten möglich macht. Ausgangspunkt dafür ist das Projekt „Historypin„, das von der britischen not-for-profit companyWe are what we do“ verantwortet und in Kooperation mit Google realisiert wird. Dabei werden zunächst die eingereichten historischen Fotografien auf einer Karte mit dem Ort der jeweiligen Abbildung verknüpft:

Hier lassen sich die Fotografien ortsbezogen sowie im Hinblick auf das Erstellungsdatum recherchieren. Darüber hinaus kann die Integration des historischen Motivs in eine – sofern vorhanden – aktuelle Ansicht von Google Street View realisiert werden. Diese Darstellung lässt sich im Überblendungs-Modus manipulieren und erzeugt einen Augmented-Reality-Effekt.

Neben Bildern lassen sich auch Audio- sowie Video-Inhalte einbinden und einzelne Einträge zu Sammlungen oder zu einer Tour zusammenstellen. Die Bild-Beiträge können von registrierten Nutzern kommentiert werden. Wie bei anderen Varianten des Crowdsourcing stellt sich auch hier die Frage der Qualitätssicherung. Ohne diese im Detail für individuelle Beiträge beantworten zu können, setzen die Verantwortlichen vor allem auf Kooperationen mit Schulen und lokalen Initativen, aber auch mit Archiven, Museen und Universitäten. Hier liegt meines Erachtens auch das größte Potenzial des Projekts: Es bietet beispielsweise erinnerungskulturellen Einrichtungen eine Plattform zur Produktion von Inhalten, die mit mobilen Endgeräten vor Ort rezipiert werden können.

Denn inzwischen liegt eine Historypin-App (Android/iPhone) vor, mit der sich unter anderem durch die Smartphone-Kamera die Umgebung nach historischen Bildern absuchen lässt. Liegen welche vor, werden diese eingeblendet und es lässt sich sogar ein Schnappschuss dieser Überblendung anfertigen. Die Programmierung einer eigenen App mit vergleichbaren Funktionen dürfte hingegen für die meisten Projekte finanziell wie technisch illusorisch sein. Insofern bietet Historypin gute Möglichkeiten für den Einsatz lokativer Medien in der historisch-politischen Bildung.

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