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	<title>politik, kultur &#38; kommunikation</title>
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	<description>dr. erik meyer</description>
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		<title>In eigener Sache: Sound, Soccer &amp; Science</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Feb 2012 13:04:35 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Einige werden bereits bemerkt haben, dass ich ein neues Blog am Start habe, das SoundBlog, in dem es um folgendes geht: &#8220;SoundCloud ist eine Plattform sowie ein soziales Netzwerk zur Verbreitung von Audio-Inhalten, vergleichbar YouTube für Videos. Ausgewählte Inhalte (Musik-Titel, Podcasts, eben: SOUND) will ich genauso vorstellen wie relevante Aspekte der Nutzung von SoundCloud.&#8221; Aber [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Einige werden bereits bemerkt haben, dass ich ein <strong>neues Blog</strong> am Start habe, das <a title="Website" href="http://soundblog.fm" target="_blank">SoundBlog</a>, in dem es um folgendes geht:</p>
<blockquote><p><em>&#8220;SoundCloud </em>ist eine Plattform sowie ein soziales Netzwerk zur Verbreitung von Audio-Inhalten, vergleichbar <em>YouTube</em> für Videos. Ausgewählte Inhalte (Musik-Titel, <em>Podcasts</em>, eben: SOUND) will ich genauso vorstellen wie relevante Aspekte der Nutzung von<em> SoundCloud.&#8221;</em></p></blockquote>
<p>Aber ich experimentiere auch selbst mit diesem Format wie die <a title="Blog-Artikel" href="http://soundblog.fm/2012/01/09/lauer-liest-wulff" target="_blank">Präsentation einer Aufnahme</a> zum Anruf des Bundespräsidenten auf der Mailbox des Chefredakteurs der BILD-Zeitung zeigt. Wie es dazu kam, habe ich bei <a title="Vom Tweet zum TV" href="http://storify.com/dr_meyer/lauer-liest-wulff-vom-tweet-zum-tv" target="_blank">Storify</a> dokumentiert.<br />
<iframe src="http://w.soundcloud.com/player/?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F32899023&amp;show_artwork=true" frameborder="0" scrolling="no" width="100%" height="166"></iframe></p>
<p>Das Blog und die betreffenden Aktivitäten sind jedoch nur Ausdruck eines umfassenden <strong>Relaunch</strong>, denn ich bin nun freiberuflich unterwegs. Was ich Interessenten zu bieten habe, darüber gibt mein Portfolio hier (rechts oben) sowie <a title="Website" href="http://about.me/erikmeyer" target="_blank">mein Profil dort</a> Auskunft. Das mag noch recht abstrakt klingen, aber im Laufe der nächsten Wochen werden konkrete Projekte zu verzeichnen sein. Wer Expertise zur <strong>Konzeption respektive Realisierung von Bildungs- und Online-Angeboten</strong> <strong>in den Bereichen Kultur-, Politik- sowie Wissensvermittlung</strong> sucht, liegt mit einer <a title="E-Mail" href="mailto: meyer@memorama.de">Kontaktaufnahme</a> jedenfalls nicht falsch.</p>
<p>Als Journalist beteilige ich mich desweiteren an der renommierten Fußball-Presseschau <a title="Website" href="http://www.indirekter-freistoss.de" target="_blank">indirekter freistoss</a>. Beide Angebote verdienen und benötigen ein Publikum, dessen Unterstützung sich nicht auf die <strong>Ökonomie der Aufmerksamkeit</strong> beschränken muss (zur Refinanzierung ist z.B. die Nutzung der <a title="Support durch Amazon-Einkauf" href="http://www.amazon.de/?_encoding=UTF8&amp;tag=soundblog0f-21" target="_blank">Affiliate-Links für den Amazon-Einkauf </a>hilfreich). Ach ja, Politikwissenschaftler bleibe ich und beschäftige mich weiterhin mit den Themen, die hier im Blog eine Rolle spielen, also vor allem mit <strong>Erinnerungskultur</strong> und <strong></strong><strong>politischer Kommunikation </strong>aus der Perspektive<strong> digitaler Medien</strong><strong></strong>.</p>
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		<title>&#8220;The Internet is becoming our Memory&#8221;</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Dec 2011 10:39:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>em</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erinnerungskultur]]></category>
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		<category><![CDATA[shoebox]]></category>
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		<description><![CDATA[Ganz so apodiktisch würde ich es nicht formulieren, aber für die Expansion kommemorativer Online-Kommunikation werden hier ja immer wieder Belege präsentiert. Ein aktuelles Beispiel ist das US-Startup 1000memories, aus dessen Jahresrückblick auch der Slogan in der Überschrift stammt. Was hat es damit nun auf sich? &#8220;1000memories is the best way to organize, share and discover [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ganz so apodiktisch würde ich es nicht formulieren, aber für die <strong>Expansion kommemorativer Online-Kommunikation</strong> werden hier ja immer wieder Belege präsentiert. Ein aktuelles Beispiel ist das <em>US-Startup</em> <a title="Website" href="http://www.1000memories.com" target="_blank">1000memories</a>, aus dessen <a title="Blog-Artikel" href="http://1000memories.com/blog/120-2011-year-in-review-a-past-tense-online" target="_blank">Jahresrückblick</a> auch der Slogan in der Überschrift stammt. Was hat es damit nun auf sich? &#8220;1000memories is the best way to organize, share and discover the old photos and memories of your family and friends.&#8221; Es handelt sich also um <strong>ein soziales Netzwerk, das private Fotografien als Erinnerungsanlass fokussiert. </strong>Hier die Einstiegsseite für registrierte Nutzer:<strong><br />
</strong></p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.memorama.de/wp-content/uploads/2011/12/1000memories1.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-716" title="1000memories" src="http://www.memorama.de/wp-content/uploads/2011/12/1000memories1.jpg" alt="" width="498" height="313" /></a></p>
<p>Nun liegen diese Inhalte großteils noch nicht digitalisiert vor, sondern lagern in Schuhkartons auf dem Dachboden. Hier setzt <em>1000memories</em> mit der <em>iPhone-App</em> <a title="itunes" href="http://itunes.apple.com/app/shoebox-by-1000memories/id472126139" target="_blank">ShoeBox</a> an. Statt mit einem stationären Scanner zu arbeiten, <strong>können die Dokumente mittels Smartphone eingescannt und ins eigene Profil eingestellt werden</strong>. Im Web können dem persönlichen Portfolio auch <strong>Audio- und Video-Inhalte</strong> hinzugefügt werden. Eine spezifische Verwaltungsvariante stellt das Anlegen eines<strong> Familien-Stammbaums</strong> dar.</p>
<p>Als Vehikel zur Popularisierung des Angebots hat <em>1000memories</em> darüber hinaus ein Projekt zur Erhebung von <a title="Blog-Artikel" href="http://1000memories.com/blog/109-wwii-shoebox-project-veterans" target="_blank">Fotos aus dem Besitz von Veteranen des Zweiten Weltkriegs</a> gestartet. Insofern geht es hier nicht nur um das kommunikative Gedächtnis der Zeitgenossen, sondern <em></em><strong><em>1000memories </em>zielt auf das kulturelle Gedächtnis der Gesellschaft</strong>. Denn der Anspruch ist auch, <strong>die eingestellten Inhalte für immer aufzubewahren</strong>. Welche Anstrengungen der Anbieter unternimmt, um dies zu realisieren, wird unter der Überschrift &#8220;<a title="Eintrag" href="http://1000memories.com/forever" target="_blank">What forever means&#8221;</a> ausgeführt&#8230;</p>
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		<title>Piratenpartei &amp; Politikvermittlung</title>
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		<pubDate>Thu, 27 Oct 2011 15:01:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>em</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
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		<description><![CDATA[Jetzt hat es sich konstituiert, das neue Berliner Abgeordnetenhaus und mittendrin die Fraktion der Piratenpartei, die damit erstmals in ein deutsches Landesparlament einzieht. Gleichzeitig legt sich langsam der mediale Rummel um die Exoten aus dem Netz und der parlamentarische Alltag beginnt. Aus politikwissenschaftlicher Perspektive handelt es sich dabei um ein interessantes Experiment: Im Gegensatz zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jetzt hat es sich konstituiert, <strong>das neue Berliner Abgeordnetenhaus und mittendrin die Fraktion der Piratenpartei</strong>, die damit erstmals in ein deutsches Landesparlament einzieht. Gleichzeitig legt sich langsam der mediale Rummel um die Exoten aus dem Netz und der parlamentarische Alltag beginnt. Aus politikwissenschaftlicher Perspektive handelt es sich dabei um ein interessantes <strong>Experiment: Im Gegensatz zu anderen Parteien lässt sich dieser Prozess recht unvermittelt und quasi in Echtzeit verfolgen.</strong> Die Berliner Piraten haben einige Online-Kanäle geöffnet, die es Interessenten erlauben, die Konstituierung sowie den Arbeitsalltag der Fraktion zu verfolgen. Das soll nicht heißen, dass hier nicht auch Hinterzimmer existieren, in denen nicht-öffentliche Absprachen getroffen werden. Aber die Transparenz hinsichtlich der parlamentarischen Arbeit ist schon recht weitgehend.</p>
<p>Demgegenüber konstatiert <strong>Stephan Eisel von der Konrad-Adenauer-Stiftung</strong>, die sich schon früh mit der Piratenpartei auseinandergesetzt hat, eine &#8220;<a title="Artikel" href="http://www.kas.de/wf/de/33.28933/" target="_blank">selektive Eliten-Transparenz</a>&#8220;. Dieses dreidimensioniale Konstrukt soll hier nicht vollständig diskutiert werden, aber ein Punkt aufgegriffen werden. Eisel schreibt am 29.9.2011:</p>
<blockquote><p>&#8220;Nimmt man zweitens das Internetangebot der Piratenpartei als Maßstab, so ist das Hauptkennzeichen die Unübersichtlichkeit &#8211; bekanntlich das Gegenteil von Transparenz. Im Gewirr zwischen Homepages, wikis, liquid feedback, piratenpad und vielem mehr findet der Nutzer vieles – aber nur wenn er Zeit und überdurchschnittlich Internetkenntnisse hat.&#8221;</p></blockquote>
<p>Diese von ihm auch am Beispiel der Berliner Piratenfraktion vertetene Einschätzung trifft zumindest aus heutiger Perspektive nicht mehr zu: Die verfügbaren Mitschnitte und Protokolle der Fraktionssitzung sowie ähnliche Materialien werden im <a title="Blog" href="http://www.piratenfraktion-berlin.de/" target="_blank">Fraktionsblog </a>aufgeführt. <strong>Diese Daten stellen eine einzigartige Quelle sowohl für die Parteienforschung als auch die politische Bildung dar!</strong> Und damit sie nicht nur den üblichen Verdächtigen bekannt werden, hier der Versuch betreffende Angebote bildhaft zu präsentieren:</p>
<p>1. In diesem Bild sind exemplarische Kanäle direkt verlinkt (<em>mouseover</em>).</p>
<div id="attachment_654" class="wp-caption aligncenter" style="width: 521px"><img class="size-full wp-image-654     " src="http://www.memorama.de/wp-content/uploads/2011/10/Fraktionssitzung_Piratenpartei_Berlin.jpg" alt="" width="511" height="340" /><p class="wp-caption-text">Sitzung der Berliner Piratenfraktion vom 5.10.2011, CC-BY: Tobias M. Eckrich</p></div>
<p>2. Dieser <em>Pearltree</em> visualisiert die Links zu betreffenden Angeboten.<br />
<object id="pt-embed-3461513-509-object" width="400" height="320" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="flashvars" value="lang=en_US&amp;embedId=pt-embed-3461513-509&amp;treeId=3461513&amp;pearlId=26721942&amp;treeTitle=piratenfraktion%20berlin&amp;site=www.pearltrees.com%2F" /><param name="wmode" value="opaque" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://cdn.pearltrees.com/s/embed/getApp" /><embed id="pt-embed-3461513-509-object" width="400" height="320" type="application/x-shockwave-flash" src="http://cdn.pearltrees.com/s/embed/getApp" flashvars="lang=en_US&amp;embedId=pt-embed-3461513-509&amp;treeId=3461513&amp;pearlId=26721942&amp;treeTitle=piratenfraktion%20berlin&amp;site=www.pearltrees.com%2F" wmode="opaque" allowscriptaccess="always" /><a href="http://www.pearltrees.com/dr_meyer/piratenfraktion-berlin/id3461513" style="text-decoration:underline;"><span style="font-size:14pt;color:black;font-weight:bold">Piratenfraktion Berlin</span><span style="font-size:10pt;color:#999999;font-weight:normal"> in Erik Meyer (dr_meyer)</span></a></object></p>
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		<title>#OurSpeech: Crowdsourcing einer Rede</title>
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		<pubDate>Thu, 27 Oct 2011 08:12:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>em</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die demokratische Abgeordnete Maxine Waters hat gestern im US-Kongress die erste Rede gehalten, die per Crowdsourcing  kompiliert wurde. Mitte Oktober reagierte Waters auf die ihr im Kontext von Obamas Job-Initiative sowie den Occupy-Wall-Street-Protesten durch soziale Medien übermittelten Befindlichkeiten von Bürgern und kündigt folgendes an: &#8220;Therefore, during the week of October 24th, I will read a [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die demokratische Abgeordnete Maxine Waters hat gestern im US-Kongress die erste Rede gehalten, die per Crowdsourcing  kompiliert wurde.</strong> Mitte Oktober reagierte Waters auf die ihr im Kontext von Obamas Job-Initiative sowie den Occupy-Wall-Street-Protesten durch soziale Medien übermittelten Befindlichkeiten von Bürgern und kündigt folgendes an:</p>
<blockquote><p>&#8220;Therefore, during the week of October 24<sup>th</sup>, I will read a speech on the floor of the U.S. House of Representatives (#ourspeech), composed entirely of your words in posts from my Twitter and Facebook  feeds that you post between now and Sunday midnight.&#8221; (<a title="PM" href="http://waters.house.gov/News/DocumentSingle.aspx?DocumentID=264503" target="_blank">Pressemitteilung</a>)</p></blockquote>
<p>Das Ergebnis von Einsendungen einerseits und Auswahl andererseits kann sich sehen lassen:</p>
<p><iframe src="http://www.youtube.com/embed/lEqCydDtWiY" frameborder="0" width="420" height="315"></iframe></p>
<p>Das politische <em> Patchwork</em> erschließt sich in der schriftlichen <a title="Dokumentation" href="http://waters.house.gov/News/DocumentSingle.aspx?DocumentID=266384" target="_blank">Dokumentation der Rede</a>, in der die Beitragenden genannt werden (Auszug):</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.memorama.de/wp-content/uploads/2011/10/Congresswoman-Maxine-Waters-Delivers-the-First-Speech-Ever-On-the-House-Floor-Comprised-of-Posts-from-Her-Social-Media-Accounts-Congresswoman-Maxine-Waters.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-665" title="Congresswoman Maxine Waters Delivers the First Speech Ever On the House Floor Comprised of Posts from Her Social Media Accounts | Congresswoman Maxine Waters" src="http://www.memorama.de/wp-content/uploads/2011/10/Congresswoman-Maxine-Waters-Delivers-the-First-Speech-Ever-On-the-House-Floor-Comprised-of-Posts-from-Her-Social-Media-Accounts-Congresswoman-Maxine-Waters.jpg" alt="" width="510" height="214" /></a></p>
<p>Sicher funktioniert die Vorgehensweise vor allem als intelligente<strong> PR-Maßnahme. Aber immerhin findet hier überhaupt eine weitergehende Auseinandersetzung mit den Kommentaren statt</strong>, die mittels sozialer Medien an Politiker herangetragen werden. Die normale Situation ist doch, dass die Nutzer dieser Angebote dort zwar Dampf ablassen können,<strong> die Äußerungen den Adressaten allerdings nicht erreichen. Von einer systematischen Auswertung oder gar einem <em>feedback</em> ganz zu Schweigen.</strong> Insofern stellt #OurSpeech eine durchdachte Ausnahme in Sachen <em>community management</em> dar.</p>
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		<title>Politische Startups</title>
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		<pubDate>Tue, 27 Sep 2011 13:52:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>em</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nein, es soll hier nicht um die Piratenpartei gehen, die ja durchaus schon länger im Geschäft ist, auch wenn es einige nicht mitbekommen hatten. Gerade an den Start gegangen sind jedoch in den USA zwei politische Plattformen, die eine Ermächtigung der Bürger bzw. Wähler intendieren: Elect Next und Ruck.us. Beide Projekte verstehen sich als issue-zentriert [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nein, es soll hier nicht um die Piratenpartei gehen, die ja durchaus schon länger im Geschäft ist, auch wenn es einige nicht mitbekommen hatten. <strong>Gerade an den Start gegangen sind jedoch in den USA zwei politische Plattformen, die eine Ermächtigung der Bürger bzw. Wähler intendieren</strong>: <a href="http://www.electnext.com/" target="_blank">Elect Next</a> und <a href="http://www.ruck.us/" target="_blank">Ruck.us</a>. Beide Projekte verstehen sich als<strong><em> issue</em>-zentriert statt auf Parteien bezogen</strong>. Von diesem Ausgangspunkt gelangen sie zu unterschiedlichen Ansätzen:</p>
<p><strong>Elect Next</strong> erinnert vor dem Hintergrund deutscher Angebote an das Erfolgsmodell <a href="http://www.wahl-o-mat.de" target="_blank">Wahl-O-Mat</a>. Es wird jedoch keine Parteienpräferenz ermittelt, sondern in einem Dreischritt die Affininität zu Kandidaten:</p>
<ul>
<li><em>Your Issues</em><br />
Zunächst werden aus einer Auswahl Themen ermittelt, die dem Nutzer wichtig sind.</li>
<li><em>Your Solutions</em><br />
Zu diesen müssen dann im <em>multiple-coice</em>-Modus Fragen beantwortet werden.</li>
<li><em>Your Candidates</em><br />
Und wer seine Adresse angibt erhält einen entsprechenden Kandidatenvorschlag.</li>
</ul>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.memorama.de/wp-content/uploads/2011/09/Elect-Next-Your-Issues.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-639" title="Elect Next | Your Issues" src="http://www.memorama.de/wp-content/uploads/2011/09/Elect-Next-Your-Issues.jpg" alt="" width="415" height="206" /></a></p>
<p>Während dieses Verfahren noch recht konventionell anmutet, kommt <strong>Ruck.us</strong> unter dem <strong>Motto &#8220;<em>No Parties. Just People.</em>&#8220;</strong> radikaler daher. Denn es geht nicht (primär) darum, die Partizipation am politischen Prozess durch Befähigung zur Teilnahme an Wahlen zu verbessern, sondern <strong>vor allem eine Vernetzung politisch Interessierter zu ermöglichen</strong>. Auch hier kommt zur Realisierung des Angebots ein Dreischritt zur Anwendung:</p>
<p><a href="http://www.memorama.de/wp-content/uploads/2011/09/Ruck.us-No-Parties.-Just-People..jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-640" title="Ruck.us | No Parties. Just People." src="http://www.memorama.de/wp-content/uploads/2011/09/Ruck.us-No-Parties.-Just-People..jpg" alt="" width="311" height="383" /></a></p>
<p>Die Idee hinter diesem <em>Personal Political Network</em> wird auf dem <a title="@theruckus" href="http://twitter.com/#!/theruckus" target="_blank">Twitter-Profil</a> recht unbescheiden angegeben: &#8220;Challenging the two-party duopoly by empowering individuals and giving a home to the politically homeless.&#8221; Also handelt es sich um die spezifische Reaktion auf ein Zweiparteiensystem. Das dafür in Anschlag gebrachte Konstrukt des &#8220;<em>ruck</em>&#8221; bleibt jedoch nicht auf diese Situation beschränkt. Der Begriff ist dem Rugby entlehnt und bezeichnet eine <a title="Wikipedia" href="http://en.wikipedia.org/wiki/Rugby_union_gameplay#Ruck" target="_blank">lose Formation der Spieler</a>. <strong>Insofern ist diese Konfiguration beispielsweise dazu geeignet, Angebote des politischen Systems zur Bürgerbeteiligung durch die Aggregation betreffender Akteure zu ergänzen</strong>.</p>
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		<title>10 Jahre 9/11: Crowdsourced Memory</title>
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		<pubDate>Tue, 06 Sep 2011 10:02:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>em</dc:creator>
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		<category><![CDATA[New York Times]]></category>
		<category><![CDATA[The Stream]]></category>
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		<description><![CDATA[Seit einigen Tagen werden auf allen medialen Kanälen die Geschehnisse des 11. Septembers 2001 thematisiert. Ein Spezifikum von Online-Medien ist die Erhebung nutzergenerierter Inhalte. Der Guardian bedient sich dabei ähnlich wie das bereits vorgestellte Projekt des National Geographic sozialer Medien: Zur Verifizierung unterstützt durch Facebook oder Twitter können in ein Formular Angaben zum damaligen Standort [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit einigen Tagen werden auf allen medialen Kanälen die Geschehnisse des 11. Septembers 2001 thematisiert. Ein Spezifikum von Online-Medien ist die <strong>Erhebung nutzergenerierter Inhalte</strong>. Der <em>Guardian</em> bedient sich dabei ähnlich wie das bereits vorgestellte <a title="10 Jahre 9/11: Kommemorative Apps" href="http://www.memorama.de/2011/09/10-jahre-911-kommemorative-apps/">Projekt des National Geographic</a> sozialer Medien: Zur Verifizierung unterstützt durch <em>Facebook</em> oder <em>Twitter</em> können in ein <a title="Guardian" href="http://www.guardian.co.uk/world/interactive/2011/aug/26/9-11-10-years-on-interactive" target="_blank">Formular</a> Angaben zum damaligen Standort sowie der eigenen Erlebnisse eingetragen werden. Eine Visualisierung der Ergebnisse ist in Vorbereitung.</p>
<p style="text-align: left;"><a href="http://www.memorama.de/wp-content/uploads/2011/09/9_11-10-years-on_-share-your-memories-World-news-guardian.co_.uk_.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-606" title="9_11 10 years on_ share your memories | World news | guardian.co.uk" src="http://www.memorama.de/wp-content/uploads/2011/09/9_11-10-years-on_-share-your-memories-World-news-guardian.co_.uk_.jpg" alt="" width="488" height="233" /></a>Andere Online-Medien konzentrieren sich auf<strong> Videos als Format</strong>: Die <em>New York Times </em>hat gemeinsam mit <em>YouTube</em> einen Kanal für &#8220;<a title="NYT" href="http://www.youtube.com/september11" target="_blank">Reflections on September 11</a>&#8220;  eingerichtet und fragt unter anderem &#8220;What is your strongest memory of 9/11?&#8221; Ähnlich verfährt das US-Network <em>PBS</em>, das aus den Einsendungen einen &#8220;<a title="PBS" href="http://www.pbs.org/newshour/multimedia/september-11-responses/" target="_blank">9/11 Video Quilt</a>&#8221; webt.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.memorama.de/wp-content/uploads/2011/09/America-Remembers-9_11-What_s-Changed-10-Years-Later-PBS-NewsHour-PBS.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-611" title="America Remembers 9_11 | What_s Changed, 10 Years Later | PBS NewsHour | PBS" src="http://www.memorama.de/wp-content/uploads/2011/09/America-Remembers-9_11-What_s-Changed-10-Years-Later-PBS-NewsHour-PBS.jpg" alt="" width="410" height="162" /></a></p>
<p style="text-align: left;">Nicht nur nutzergenrierte Inhalte agreggiert die betreffende <a title="Microsite" href="http://news.yahoo.com/september-11-anniversary/" target="_blank">Microsite von Yahoo</a>, die mit dem <em>9/11 Memorial</em> kooperiert. Wer jedoch dem Aufruf &#8220;<strong>Tell your story</strong>&#8221; folgen will, soll Mitglied im <em>Contributor Network</em> von<em> Yahoo</em> werden. Aber es gibt auch eine <a title="Flickr" href="http://www.flickr.com/groups/1775706@N22/pool/" target="_blank">Flickr-Group</a> und den <em>Hashtag</em> &#8220;<a title="Twitter" href="https://twitter.com/#%21/search/911remembered?q=911remembered" target="_blank">#911remembered</a>&#8220;. Aus den Beiträgen resultiert dann ein <a title="Yahoo" href="http://news.yahoo.com/september-11-anniversary-profiles/" target="_blank">Mosaik von persönlichen Profilen</a>. <em>Yahoo</em> ruft für den 11. September darüber hinaus zu einem <a title="Facebook" href="http://www.facebook.com/event.php?eid=161115863964885" target="_blank">Digital Moment of Silence</a> auf.</p>
<p style="text-align: left;">Visuell ansprechend sammelt <em>Al Jazeeras</em> auf die Online-Community ausgerichtetes Format &#8220;<a title="The Stream" href="http://stream.aljazeera.com/" target="_blank">The Stream</a>&#8221; Antworten auf die Frage &#8220;9/11 &#8211; The World Has Changed. How have you?&#8221;.</p>
<p><object width="500" height="306" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/hGsLOwvopDc?version=3" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><embed width="500" height="306" type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.youtube.com/v/hGsLOwvopDc?version=3" allowFullScreen="true" allowScriptAccess="always" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" /></object></p>
<p>Während die vorgestellten Angebote alle Interessenten ansprechen, repräsentiert ein <strong>deutsches Projekt</strong> eine spezifische Perspektive: Das <a title="BMI" href="http://www.bmi.bund.de/DE/PresseAktuelles/Themendossiers/10_Jahre_911/Teil1/Teil_1.html?nn=2216350" target="_blank">Bundesinnenministerium</a> präsentiert in gewohnt geschlossenem Format Erinnerungen von Zeitzeugen aus dem Ministerium sowie der beteiligten Sicherheitsbehörden an die Terroranschläge und ihre Folgen.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.memorama.de/wp-content/uploads/2011/09/BMI-10.-Jahrestag-9_11-9_11-%E2%80%93-Erinnerungen-an-die-Terroranschl%C3%A4ge-und-ihre-Folgen.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-622" title="BMI - 10. Jahrestag 9_11 -9_11 – Erinnerungen an die Terroranschläge und ihre Folgen" src="http://www.memorama.de/wp-content/uploads/2011/09/BMI-10.-Jahrestag-9_11-9_11-%E2%80%93-Erinnerungen-an-die-Terroranschl%C3%A4ge-und-ihre-Folgen.jpg" alt="" width="407" height="356" /></a></p>
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		<title>10 Jahre 9/11: Kommemorative Apps</title>
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		<pubDate>Fri, 02 Sep 2011 09:09:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>em</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erinnerungskultur]]></category>
		<category><![CDATA[social media]]></category>
		<category><![CDATA[9/11]]></category>
		<category><![CDATA[apps]]></category>
		<category><![CDATA[iPad]]></category>
		<category><![CDATA[iPhone]]></category>

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		<description><![CDATA[Bereits direkt im Anschluss an die Anschläge vom 11. September 2001 entwickelte sich spontan eine Online-Erinnerungskultur, die dann unter dem Motto &#8220;Collecting Today for Tomorrow&#8221; rasch institutionalisiert wurde. Ein Beispiel dafür ist The September 11 Digital Archive. Ebenso entstand etwa The Sonic Memorial Project: Die Aufzeichnungen wurden hier nicht nur archiviert, sondern auch als eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bereits direkt im Anschluss an die Anschläge vom 11. September 2001 entwickelte sich spontan eine <strong>Online-Erinnerungskultur</strong>, die dann unter dem Motto &#8220;<strong>Collecting Today for Tomorrow</strong>&#8221; rasch institutionalisiert wurde. Ein Beispiel dafür ist <a title="Archiv" href="http://911digitalarchive.org/" target="_blank">The September 11 Digital Archive</a>. Ebenso entstand etwa <a title="Memorial" href="http://sonicmemorial.org" target="_blank">The Sonic Memorial Project</a>: Die Aufzeichnungen wurden hier nicht nur archiviert, sondern auch als eine Art <strong>interaktives Audio-Denkmal</strong> arrangiert.</p>
<p>Zum zehnten Jahrestag wird nun nicht nur das<em> 9/11 Memorial</em> am ehemaligen <em>Ground Zero</em> eröffnet &#8211; es entstehen auch digitale sowie online verfügbare <strong>Angebote kommemorativer Kommunikation</strong>, von den einige hier kusorisch vorgestellt werden. Als Versuch einer vorläufigen Systematisierung soll es in einer ersten Folge hauptsächlich um <em>Apps</em> gehen, ein weiterer Beitrag wird sich dann mit der Kompilation nutzergenerierter Inhalte befassen.</p>
<p>Das <em>9/11 Memorial</em> unterhält eine umfangreiche <a title="9/11 Memorial" href="http://www.911memorial.org/" target="_blank">Online-Präsenz</a>, bietet aber auch zwei<em> iPhone-Apps</em> <em></em>an:  Schon seit einem Jahr ist <a title="Preview" href="http://itunes.apple.com/us/app/explore-9-11/id387986451?mt=8" target="_blank">Explore 9/11</a> verfügbar. Ebenso wie die zuletzt diskutierte <a title="Von Crowdsourced Memory zu Mobile Memory" href="http://www.memorama.de/2011/08/mobile-memory/">Historypin-App</a> setzt <em>Explore 9/11</em> u.a. auf geosensitive Inhalte, wenn Fotografien über den eigenen Standort erschlossen werden. Desweiteren werden die Geschehnisse in Form einer<em> Timeline</em> sowie einer Video-Tour resümiert. Rechtzeitig zur Eröffnung der Einrichtung ist nun der <a title="Preview" href="http://itunes.apple.com/us/app/9-11-memorial-guide/id457056165?mt=8" target="_blank">9/11 Memorial Guide</a> erschienen. Dieser erschließt vor allem das Denkmal, auf dem die Namen der 2983 Opfer verzeichnet sind. So ist die jeweilige Stelle auf den Wänden auffindbar, die die <em>Footprints</em> der Türme umschließen. Wie der folgende <em>Screenshot</em> zeigt, <a title="Memorial Guide" href="http://names.911memorial.org/#lang=de" target="_blank">bietet die Website die gleichen Funktionen</a>.</p>
<p style="text-align: left;"><a href="http://www.memorama.de/wp-content/uploads/2011/09/Memorial-Guide-National-September-11th-Memorial-Museum-1.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-584" title="Memorial Guide | National September 11th Memorial &amp; Museum-1" src="http://www.memorama.de/wp-content/uploads/2011/09/Memorial-Guide-National-September-11th-Memorial-Museum-1.jpg" alt="" width="494" height="353" /></a></p>
<p>Für einige Namen sind darüber hinaus <strong>Audio-Aufnahmen mit Erinnerungen an das jeweilige Opfer</strong> verfügbar. Diese <em></em>Inhalte wurden wiederum mit <em>StoryCorps</em> realisiert. Dabei handelt es sich um ein <em>Oral History</em>-Projekt, das unter dem Motto &#8220;Every voice matters&#8221; Zeitzeugenerzählungen aller Art sammelt und online aufbereitet. Auch dafür exisiert übrigens eine <a title="Preview" href="http://storycorps.org/iphone/" target="_blank">iPhone-App</a>. Einen guten Überblick über die Entstehung und Entwicklung von Denkmal und Museum bietet dann die mit viel visuellem Material ausgestattete <em>iPad-App</em> <a title="Preview" href="http://itunes.apple.com/us/app/the-911-memorial-past-present/id454906377?ls=1&amp;mt=8" target="_blank">The 911 Memorial: Past, Present and Future</a>, die nicht von der Einrichtung verantwortet wird.</p>
<p>Schließlich soll noch von einer <em>Facebook-App</em> die Rede sein:<em> National Geographic</em> hat eine Anwendung programmiert, die die Antwort auf die Frage &#8220;Wo warst Du, als Du von den Anschlagen gehört hast&#8221; visualisiert. Nutzer können via &#8220;<a title="Facebook-App" href="http://apps.facebook.com/remembernineeleven/" target="_blank">Remembering 9/11, Where Were You?</a>&#8221; Ihren Auftenhaltsort auf einer Karte eintragen sowie weitere Angaben dazu machen.</p>
<p style="text-align: left;"><a href="http://www.memorama.de/wp-content/uploads/2011/09/Remembering-9_11-auf-Facebook-1.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-599" title="Remembering 9_11 auf Facebook-1" src="http://www.memorama.de/wp-content/uploads/2011/09/Remembering-9_11-auf-Facebook-1.jpg" alt="" width="506" height="679" /></a></p>
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		<title>Von Crowdsourced Memory zu Mobile Memory</title>
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		<pubDate>Thu, 18 Aug 2011 13:03:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>em</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erinnerungskultur]]></category>
		<category><![CDATA[social media]]></category>
		<category><![CDATA[app]]></category>

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		<description><![CDATA[Nachdem die Bundeszentrale für politische Bildung zum 50. Jahrestags des Baus der Berliner Mauer eine iPhone-App mit geosensitiven Inhalten vorgelegt hat, ist jetzt eine Smartphone-App erschienen, die für interessierte Nutzer eine Kombination von digitalisierten historischen Inhalten und geografischen Daten möglich macht. Ausgangspunkt dafür ist das Projekt &#8220;Historypin&#8220;, das von der britischen not-for-profit company &#8220;We are [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem die Bundeszentrale für politische Bildung zum 50. Jahrestags des Baus der Berliner Mauer eine <a title="Die Berliner Mauer" href="http://http://itunes.apple.com/de/app/die-berliner-mauer/id453037843?mt=8" target="_blank">iPhone-App</a> mit geosensitiven Inhalten vorgelegt hat, ist jetzt eine Smartphone-App erschienen, die für interessierte Nutzer eine <strong>Kombination von digitalisierten historischen Inhalten und geografischen Daten</strong> möglich macht. Ausgangspunkt dafür ist das Projekt &#8220;<a title="Website" href="http://www.historypin.com/" target="_blank">Historypin</a>&#8220;, das von der britischen <em>not-for-profit company</em> &#8220;<a title="Website" href="http://www.wearewhatwedo.org" target="_blank">We are what we do</a>&#8221; verantwortet und in Kooperation mit <em>Google </em>realisiert wird. Dabei werden zunächst die eingereichten historischen Fotografien auf einer Karte mit dem Ort der jeweiligen Abbildung verknüpft:</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.memorama.de/wp-content/uploads/2011/08/map.jpg"><img class="aligncenter size-large wp-image-554" title="map" src="http://www.memorama.de/wp-content/uploads/2011/08/map-1024x654.jpg" alt="" width="458" height="293" /></a></p>
<p>Hier lassen sich die Fotografien ortsbezogen sowie im Hinblick auf das Erstellungsdatum recherchieren. Darüber hinaus kann die Integration des historischen Motivs in eine &#8211; sofern vorhanden &#8211; aktuelle Ansicht von <em>Google Street View </em>realisiert werden. Diese Darstellung lässt sich im Überblendungs-Modus manipulieren und erzeugt einen <strong>Augmented-Reality-Effekt</strong>.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.memorama.de/wp-content/uploads/2011/08/munich.jpg"><img class="aligncenter size-large wp-image-563" title="munich" src="http://www.memorama.de/wp-content/uploads/2011/08/munich-1024x640.jpg" alt="" width="502" height="314" /></a></p>
<p>Neben Bildern lassen sich auch Audio- sowie Video-Inhalte einbinden und einzelne Einträge zu Sammlungen oder zu einer Tour zusammenstellen. Die Bild-Beiträge können von registrierten Nutzern kommentiert werden. Wie bei anderen Varianten des <a title="Crowdsourced Memory" href="http://www.memorama.de/2011/04/crowdsourced-memory/" target="_blank">Crowdsourcing</a> stellt sich auch hier die Frage der Qualitätssicherung. Ohne diese im Detail für individuelle Beiträge beantworten zu können, setzen die Verantwortlichen vor allem auf <strong>Kooperationen mit Schulen und lokalen Initativen, aber auch mit Archiven, Museen und Universitäten</strong>. Hier liegt meines Erachtens auch das größte <strong>Potenzial des Projekts: Es bietet beispielsweise erinnerungskulturellen Einrichtungen eine Plattform zur Produktion von Inhalten</strong>, die mit mobilen Endgeräten vor Ort rezipiert werden können.</p>
<p>Denn inzwischen liegt eine <em>Historypin-App</em> (Android/iPhone) vor, mit der sich unter anderem durch die Smartphone-Kamera die Umgebung nach historischen Bildern absuchen lässt. Liegen welche vor, werden diese eingeblendet und es lässt sich sogar ein Schnappschuss dieser Überblendung anfertigen. Die Programmierung einer eigenen App mit vergleichbaren Funktionen dürfte hingegen für die meisten Projekte finanziell wie technisch illusorisch sein. Insofern bietet <em>Historypin</em> gute Möglichkeiten für den<strong> Einsatz lokativer Medien in der historisch-politischen Bildung</strong>.</p>
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		<title>#AskObama: Die Twitter-Townhall</title>
		<link>http://www.memorama.de/2011/07/askobama-die-twitter-townhall/</link>
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		<pubDate>Wed, 06 Jul 2011 09:17:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>em</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mediendemokratie]]></category>
		<category><![CDATA[On the Campaign Trail]]></category>
		<category><![CDATA[social media]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungshinweise]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
		<category><![CDATA[Obama]]></category>
		<category><![CDATA[Townhall]]></category>
		<category><![CDATA[Twitter]]></category>

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		<description><![CDATA[Während Sigmar Gabriel heute in Berlin die Frage diskutiert &#8220;Wozu noch Parteien in Zeiten sozialer Medien&#8221;, veranstaltet das Weiße Haus die erste Twitter-Townhall mit dem US-Präsidenten. Dieser Event steht einerseits in der Kontinuität des Einsatzes sozialer Medien in Wahlkampf- und Regierungskommunikation, markiert aber andererseits einen weiteren Bedeutungszuwachs, der seitens Obamas Kommunikationsstrategen zumindest symbolisch dem Format [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Während Sigmar Gabriel heute in Berlin die Frage diskutiert <a title="Facebook-Party" href="http://www.facebook.com/event.php?eid=130898723659541">&#8220;Wozu noch Parteien in Zeiten sozialer Medien&#8221;</a>, veranstaltet das Weiße Haus die erste Twitter-Townhall mit dem US-Präsidenten. Dieser Event steht einerseits in der <strong>Kontinuität des Einsatzes sozialer Medien in Wahlkampf- und Regierungskommunikation</strong>, markiert aber andererseits einen weiteren Bedeutungszuwachs, der seitens Obamas Kommunikationsstrategen zumindest symbolisch dem Format &#8220;Twitter&#8221; zugemessen wird. Nachdem er im Gegensatz zu vielen anderen Politikern bekannt hatte, die Kurznachrichten unter <em>@BarackObama</em> nicht selbst zu verfassen, twittert er seit dem 17. Juni gelegentlich selbst (<em>Tweets from the President are signed -BO.</em>), und seit dem 4. Juli ist auch das Büro von Vizepräsident Biden (<em>@VP</em>) am Start.</p>
<p class="MsoNormal">Nachdem am 20. April <em>Facebook</em> der Partner des Weißen Hauses für ein Townhall-Format war, bietet <strong>heute um 20 Uhr MEZ</strong> Twitter dem Präsidenten ein Podium sowie dem Publikum einen Kanal, um mit dem <em>Hashtag</em> &#8220;#AskObama&#8221; versehene <strong>Fragen zum Thema Jobs und Ökonomie</strong> zu stellen. Die eigentliche Veranstaltung findet dann im Weißen Haus statt und wird per Livestream auf der dafür eingerichteten Plattform <a title="Twitter-Townhall" href="http://askobama.twitter.com/">askobama.twitter.com</a> übertragen.</p>
<p class="MsoNormal">Diese <strong>Konfiguration von Hinter- und Vorderbühne hat in den einschlägigen US-Blogs bereits eine Diskussion zur Bewertung des Formats respektive seiner Aneignung durch die Nutzer ausgelöst</strong>. Vor dem Hintergrund der prominenten Positionierung des Twitter-Mitgründers Jack Dorsey im Veranstaltungsablauf stellte die bis vor kurzem bei <em>techPresident</em> tätige Nancy Scola im <a title="Atlantic-Artikel" href="http://www.theatlantic.com/politics/archive/2011/06/can-obama-ride-twitter-out-of-the-bubble/241303/">Altantic</a> einige wichtige Fragen zu dieser <em>public-private-partnership</em>:</p>
<blockquote>
<p class="MsoNormal">&#8220;What does the White House-Twitter partnership mean when Twitter gets hauled up to Capitol Hill to explain its privacy policy, or comes under federal investigation for its business practices? Does questioning from Jack Dorsey start to look like a replacement for questioning from experienced journalists like, say, CNN&#8217;s John King? Will we next see AT&amp;T CEO Randall L. Stephenson demanding an equal shot at the mic? Do tools like Facebook and Twitter that were once heralded as means by which we can open up the political process become simply new ways for business executives to get the ear of the president?&#8221;</p>
</blockquote>
<p class="MsoNormal">Ein anderer Aspekt, auf den sich die Debatte frühzeitig fokussierte, war die <strong>Auswahl der Fragen</strong>. Dazu vermeldete Jennifer Preston im <em>NYT-Blog</em> <a title="NYT" href="http://mediadecoder.blogs.nytimes.com/2011/06/30/obama-to-tweet-during-twitter-town-hall/">Media Decoder</a> zunächst:</p>
<blockquote>
<p class="MsoNormal">&#8220;Twitter will select the questions, using curation tools and a group of Twitter users to help identify the most popular questions raised both before and during the event. Twitter will be relying on its own search and curation features as well as a company called Mass Relevance to help find questions and topics that are most frequently mentioned.&#8221;</p>
</blockquote>
<p class="MsoNormal">Diese <strong>technische Lösung werde durch ein Team von Kuratoren ergänzt</strong>:</p>
<blockquote>
<p class="MsoNormal">&#8220;Adam Sharp, Twitter’s manager of government and political partnerships, said that the curators chosen by Twitter to help select the questions would be a politically and geographically diverse group. He said the curators would ask the people in their communities to highlight what they think are the most important questions for the president to address.&#8221;</p>
</blockquote>
<p class="MsoNormal">Inzwischen wurde die <strong>Vorgehensweise</strong> im <a title="Twitter" href="http://blog.twitter.com/2011/07/twitter-town-hall.html">Twitter-Blog</a> elaboriert:</p>
<blockquote>
<p class="MsoNormal">&#8220;Questions addressed during the Town Hall will be selected both in advance and in real-time during the event. To narrow down the list of popular, relevant questions to ask on behalf of Twitter users, we’re doing the following:<br />
• We’ve partnered with Mass Relevance to curate, visualize and integrate conversations for the event.<br />
• Algorithms behind Twitter search will identify the Tweets that are most engaged with via Retweets, Favorites and Replies.<br />
• A team of seasoned Twitter users with experience discussing the economy will help flag questions from their communities through retweets.&#8221;</p></blockquote>
<p class="MsoNormal">Dazu hat <em>@townhall</em> eine <strong>öffentliche Liste mit acht der Kuratoren</strong> erstellt (Von Interesse könnte auch die Selbstbeschreibung von <em>@townhall</em> sein, da sie weitere Veranstaltungen dieser Art verheißt: &#8220;Official account for Twitter hosted town halls.&#8221;).</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">Vor dem Hintergrund eines intransparenten Auswahlprozesses problematisiert <span class="submitted">Micah L. Sifry</span> bei <a title="techPresident" href="http://techpresident.com/blog-entry/how-make-obama-answerthequestion-white-house-twitter-townhall">techPresident</a> die <strong>für solche Formate entscheidende Frage des Feedbacks</strong>:</p>
<blockquote>
<p class="MsoNormal">&#8220;In theory, if enough people are watching during the live event, and Obama really starts to filibuster (as he usually does), users could spread an #answerthequestion hashtag alongside the #askobama official tag, and that bit of feedback must ~might~ influence the course of the discussion, or the post-&#8221;townhall&#8221; coverage.&#8221;</p>
</blockquote>
<p class="MsoNormal">Colin Delany hat bei <a title="e.politis" href="http://www.epolitics.com/2011/07/05/presidential-social-media-engagement-the-great-obama-twitter-town-hall/">e.politics</a> bereits <strong>Aktivitäten der Nutzer zur Intervention</strong> beobachtet, und verweist u.a. auf die via Facebook verbreitete Initiative <a title="Facebook-Party" href="http://www.facebook.com/event.php?eid=143151999095618">&#8220;#AskObama About Alleged Wikileaker PFC Manning at the Twitter Townhall&#8221;</a>. Neben der eigenmächtigen Aneignung des Formats durch<span> </span>die Nutzer, kann <a title="techPresident" href="http://techpresident.com/blog-entry/how-make-obama-answerthequestion-white-house-twitter-townhall">Sifry</a> sich auch die<strong> angebotsseitige Integration von Partizipationsoptionen vorstellen</strong>:</p>
<blockquote>
<p class="MsoNormal">&#8220;It wouldn&#8217;t be that hard for Twitter to fix this if they want. Its search tool already filters for rudimentary expressions of approval or disapproval (try searching for &#8220;#askobama <img src='http://www.memorama.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> &#8221; or &#8220;#askobama <img src='http://www.memorama.de/wp-includes/images/smilies/icon_sad.gif' alt=':(' class='wp-smiley' /> .&#8221; Of course, this kind of sentiment analysis is much too blunt an instrument to use. But imagine if Dorsey said tomorrow that after each Obama answer, he wanted Twitter users to tweet a simple Yes or No along with the hashtag &#8220;#didObamaanswerthequestion.&#8221; Timestamps could take care of the rest.&#8221;</p>
</blockquote>
<p>Es deutet sich also an, dass auch bei der Twitter-Townhall das aus der Perspektive politischer Kommunikation interessierende Geschehen nicht nur auf der Vorderbühne spielt, sondern das <strong>Netz insgesamt als relevanter Resonanzraum fungiert</strong>.</p>
<p><strong>Update</strong>: So sieht das <em>dashboard </em>unter <a title="dashboard" href="http://obama.twitsprout.com/">obama.twitsprout.com</a> die Lage um 18 Uhr MEZ:</p>
<p><a href="http://www.memorama.de/wp-content/uploads/2011/07/askobama.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-542" title="askobama" src="http://www.memorama.de/wp-content/uploads/2011/07/askobama.jpg" alt="" width="500" height="392" /></a></p>
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		<title>Postjournalistische Praktiken</title>
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		<pubDate>Fri, 06 May 2011 09:14:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>em</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mediendemokratie]]></category>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Unter diesem Titel frage ich bei einer Fortbildungsveranstaltung zur Analyse von Herausforderungen für die Mediendemokratie aus Sicht von Gewerkschaften, Parteien und politischen Stiftungen am 13. Mai 2011 in Berlin, <strong>ob WikiLeaks, Twitter &amp; Co eine globale fünfte Gewalt konstituieren</strong>. WikiLeaks und Twitter stehen dabei als Platzhalter für Phänomene, die den etablierten Massenmedien und ihren normativen Ansprüchen hinsichtlich einer demokratischen Kontrollfunktion Konkurrenz machen. Gleichzeitig hat WikiLeaks aber auch als Katalysator für den <strong>investigativen (Daten-)Journalismus </strong>fungiert. Dessen Ethos manifestiert sich in Plattformen für <em>whistleblower</em> ebenso wie in der kollaborativen Plagiatsdokumentation <a title="Guttenplag" href="http://de.guttenplag.wikia.com/wiki/GuttenPlag_Wiki">GuttenplagWiki</a>.</p>
<p>Twitter hingegen fungiert hier als Synonym für soziale Medien und steht damit für die diversen Formen der <strong>Demokratisierung von Echtzeitkommunikation</strong> in sozialen Netzwerken sowie die <strong>virale Verbreitung von Audio-, Foto- und Videodokumenten</strong>. Dieser Entwicklung korrespondiert wiederum die <strong>Konjunktur des Kuratierens von social media content als Format des Online-Journalismus</strong> (vgl. <a title="blogpost" href="http://www.memorama.de/2010/11/473/">&#8220;Storify this!&#8221;</a>). Insofern verstehe ich das Verhältnis von vierter und fünfter Gewalt nicht sozialromantisch als Dichtomie von Öffentlichkeit und Gegenöffentlichkeit, sondern als Konkurrenz, die bekanntermaßen das Geschäft belebt.</p>
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